Tradition / 80 Jahre DAVINCI HAUS

DAVINCI HAUS: BLICK ZURÜCK AUF ÜBER 80 JAHRE HOLZBAU

Über 80 Jahre Holzbautradition – wer die Entwicklung im Baubereich kennt, der weiß, dass dies fast eine Ewigkeit bedeutet. In der turbulenten Baubranche ist ein solches Jubiläum ziemlich rar geworden und daher mehr als nur eine stolze Leistung!

Wie so oft im Fertigbau, hat auch bei DAVINCI HAUS alles mit gutem alten Handwerk begonnen: 1936 mit der Gründung eines Sägewerkes durch die Familie Erich Stühn. Sohn Ulrich Stühn leitete zusammen mit Anton Hammes bis zum Jahr 2006 die Manufaktur aus dem Westerwald.

In den Jahren dazwischen ist viel passiert

tradition4Ende der 60er deutete sich eine Veränderung an. Die ersten Kontakte zur sogenannten „Planungsgruppe Stieldorf“ kamen zustande. Jene Planungsgruppe war ein Zusammenschluss namhafter Architekten aus den Jugendtagen der Bundesrepublik. Die ersten Kontakte waren also geknüpft, doch es sollte noch eine Weile dauern, bis die Wiege dieses Designerhauses in Elben „gezimmert“ war. Günter Hornschuh, der zur Planungsgruppe gehörte, hat damals zusammen mit vier weiteren Kollegen im Auftrag der Bundesregierung untersucht, ob sich Bonn auf Dauer als Regierungssitz eignete. Nach Abschluss dieser Untersuchungen haben er und die anderen sich in Stieldorf bei Königswinter selbstständig gemacht und für ihre Familien Häuser gebaut.

 

Diese Häuser hatten eines gemeinsam: Sie wurden in Skelettbauweise aus Holz, Glas und etwas Mauerwerk errichtet. Und sie waren die ersten Versuche der Bauhaus-Schüler, eine moderne Kombination aus Fachwerkbauweise und Bauhausidee umzusetzen.

Doch das wichtigste Datum in der Firmenchronik:

Ulrich Stühn & Anton Hammes vor unserem Musterhaus Anfang der 80er Jahre
Ulrich Stühn & Anton Hammes vor unserem Musterhaus Anfang der 80er Jahre

1981 wurde die Planen-Bauen-Wohnen GmbH – Fertigbau Elben – Vorläufer der DAVINCI HAUS GmbH & Co. KG – aus der Taufe gehoben. Dies trifft auch für die Konstruktion zu, denn in Elben wurden nun die Häuser der Firma PBW aus Sinzig/Rhein, Lizenznehmer einer Hausbaufirma aus Furtwangen (Schwarzwald), gefertigt. Die damaligen Highlights dieser Bauweise waren: Ein modulares Skelett-Konzept („Modular-F-Bau – die freieste Form des Bauens“) mit Kreuzstütze und Hakenverbindung, asymmetrischen Dächern, offenen Räumen, sichtbarem Leimholzskelett usw.. Damit waren bereits die Weichen für die heutigen Häuser, die längst als moderne Klassiker gelten, gestellt. Mit dem ersten Kontrasthaus (1983), dem System- und dem Profilhaus erfolgten weitere Stufen in der Entwicklung, um das mächtige Tragskelett in seiner optischen Gesamtwirkung zu verfeinern. Als Bestandteil der Architektur galt es, die konstruktive Lastigkeit etwas zurückzunehmen.

 

 

Anton Hammes – Inhaber und Geschäftsführer
Anton Hammes – Inhaber und Geschäftsführer

Das gelang 1989 mit dem ersten puristischen Designerhaus nach den Entwürfen von Architektin Brigitte Beier. Im Jahre 1992 wurde der Produktname DAVINCI HAUS entwickelt. Seit 1995 trägt auch die Firma den gleichen Namen. 1996 kam der Standort Bleialf/Eifel dazu, heute unser Einrichtungszentrum BESTiNTERIEUR. Hier werden in erster Linie Möbel nach eigenen Entwürfen gefertigt. Küchen, Wandschränke, Badmöbel und vieles mehr – alles genau abgestimmt – passend zur Architektur der Häuser.

 

DAVINCI HAUS heute

DAVINCI HAUS ist ein Unternehmen, das in vielen wichtigen Musterhauszentren vertreten ist. In Deutschland, Europa und weit darüber hinaus werden individuelle Traumhäuser für Kunden verwirklicht. Rund 50-60 Hauseinheiten verlassen Jahr für Jahr die Produktionsstätte in Elben.

Sascha Lamberty – Geschäftsführer
Sascha Lamberty – Geschäftsführer

Nicht nur Privathäuser werden am Standort gefertigt, sondern auch Bürogebäude, Restaurants und Arztpraxen – um nur einige Beispiele zu nennen. Dabei gilt nach wie vor, dass Skeletthäuser keine Massenprodukte sind. Die jetzige DAVINCI HAUS Geschäftsleitung Anton Hammes und Sascha Lamberty ist sich hier einig: „Wir wollen keine Abstriche bei Qualität und Design machen. Das geht nur, wenn man auf Massenfertigung verzichtet.“ Die formale Beständigkeit ist in all den Jahren unverändert geblieben – mit traditionell höchstem Qualitätsanspruch „Made in Germany“.